Automatische Separationstore im Kuhstall sparen Arbeit und Zeit
Mit einer automatischen Separationseinrichtung am Übergang vom Melkstand zum Stall lassen sich Einzeltiere ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand von der Milchvieherde trennen.
Das Ausselektieren von einzelnen Kühe aus der Herde ist insbesondere in wachsenden und großen Beständen oft mit erheblichem Aufwand verbunden. Die benötigte Arbeitszeit pro Kuh und Jahr steigt an.
Um das Trennen von Tieren aus der Gruppe zu erleichtern, bieten sich automatische Selektionseinrichtungen an. Diese befinden sich am Übergang vom Melkstand zum Stall, so dass die Kühe diese zwangsläufig passieren müssen. Das Selektionstor ist mit einer Antenne ausgestattet, die zur Tiererkennung dient.
Bereits im Melkstand oder am PC gibt der Milchviehhalter anhand eines Codes vor, welche Tiere oder Tiergruppen aussortiert werden sollen. Dies sind beispielsweise Kühe, die zur Besamung anstehen, Frischabkalber sowie Tiere, dem Tierarzt vorgestellt oder behandelt werden müssen. Im Selektionstor werden die so vorgewählten Kühe an ihrem Transponder oder Präzisionspedometer identifiziert und automatisch in einen bestimmten Stallabschnitt wie den Transitbereich oder in eine Behandlungsbucht ausselektiert.
Der Landwirt benötigt keine zusätzliche Arbeitszeit für diese Managementmaßnahme, sondern kann ganz bequem vom Melkstand oder Büro aus die jeweiligen Tiere vorbestimmen. Eine zusätzliche Arbeitskraft zum Trennen der Kühe von der Herde entfällt ebenfalls.
In großen Beständen bietet sich neben der automatischen Selektion ein spezieller Behandlungsstand im Separationsraum an, in dem mehrere Kühe in einer Fischgrätenanordnung hintereinander stehen. So können Arbeitsgänge wie Besamung sowie tierärztliche Kontrollen oder Behandlungen wesentlich effektiver erfolgen. Auch eine ausreichende Arbeitssicherheit ist in diesem Behandlungsstand gewährleistet, da die Kühe komplett fixiert sind. Dies ist zum Beispiel beim Festsperren im Fressgitter nicht gegeben.
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