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Checken Sie die Kraftfutterstationen für Ihre Kühe

In vielen Milchviehbetrieben erfolgt die tierindividuelle Zuteilung des Milchleistungsfutters über automatische Transponderstationen.

Um stets eine genaue Ausdosierung zu gewährleisten, sollte regelmäßig die Hygiene und bei neuer Futterzusammensetzung auch die Einstellung der Stationen überprüft werden. 

Die Sauberkeit ist ein entscheidender Faktor dafür, dass die Kühe die für sie bestimmte Kraftfuttermenge auch tatsächlich abrufen. Bleiben Reste in der Futterschale zurück, sollte man diese entfernen, damit sie nicht anfangen zu „gammeln“. Denn dadurch wird die Futteraufnahme negativ beeinträchtigt. Wichtig ist zudem, dass man die Sauberkeit der Fallrohre regelmäßig kontrolliert. Durch aufsteigende Feuchtigkeit kann es zum Anhaften von Futter an den Innenseiten der Rohre kommen und im schlimmsten Fall zu deren Verstopfung führen, so dass ein genaues Ausdosieren nicht mehr möglich ist. Zum Hygienemanagement gehört auch das Entfernen von Spinnweben und Staubschichten.

Falls es Änderungen in der Zusammensetzung des Kraftfutters gibt, sollte man die Einstellung der Transponderstation überprüfen. So haben beispielsweise hochverdauliche Faserfutter wie Citrustrester, Sojaschalen u.A. ein größeres Volumen pro Kilogramm Frischmasse als Milchleistungsfutter mit hohen Getreideanteilen. Dies ist bei der Justierung der Station zu berücksichtigen. In regelmäßigen Abständen, am besten bei jeder neuen Kraftfutterlieferung, sollte die Einstellung kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden, um sicherzustellen, dass die für jede Kuh vorgesehene Menge an Leistungsfutter auch der tatsächlich zugeteilten entspricht.

 

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09. Nov 07