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Maissilage auf jeden Fall untersuchen lassen

Die Maisernte läuft auf Hochtouren und ist in Kürze abgeschlossen. Dann liegen wertvolle Vorräte, die die Basis für den Erfolg der Milchviehhaltung bis weit ins nächste Jahr hinein darstellen, auf dem Hof. Mit steigenden Futter- und Silagepreisen wird vielen Betriebsleitern jetzt besonders deutlich, welche Werte sich auch aus monetärer Sicht unter der Plane verbergen.

Um diese optimal in der Fütterung einsetzen zu können und so jedes Kilogramm Milch möglichst kostengünstig erzeugen zu können, muss der Landwirt aber auch die Inhaltsstoffe und den Futterwert jeder einzelnen Maissilage-Partie möglichst genau kennen. Während Grassilagen bereits häufig untersucht werden, unterbleibt dies bei der Maissilage in vielen Betrieben immer noch. Auf Grund der in diesem Sommer sehr extremen Witterungsbedingungen kann eine Futterbewertung der Maissilage an Hand von Schätzwerten jedoch zu völlig unbrauchbaren Ergebnissen und damit zu massiven Fütterungsfehlern führen.

Unser Tipp: Nehmens Sie von jeder Maissilage-Partie ebenso wie von jeder Grassilage-Partie nach abgeschlossener Silierung, also etwa sechs Wochen nach dem jeweiligen Erntetermin, eine Probe und leiten diese an ein Untersuchungsinstitut weiter. Wählen Sie ein entsprechendes Untersuchungspaket, das Ihnen neben dem Gehalt an Rohnährstoffen und dem Energiegehalt auch die Beurteilung der Gärqualität bietet. So können Sie gleichzeitig auch Schwachstellen in der Silagebereitung aufdecken und im nächsten Jahr entsprechende Verbesserungen vornehmen.

18. Nov 11