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Risiken für Klauenkrankheiten auf der Spur

Amerikanische Wissenschaftler haben Risikofaktoren für die Häufigkeit von insgesamt sieben Klauenkrankheiten untersucht und dabei festgestellt, dass es einige Maßnahmen gibt, mit denen die Vorbeuge verbessert werden kann.

Einstreutiefe und Schieberfrequenz sind zwei Einflussfaktoren für die Klauengesundheit.

Fünf Klauenpfleger notierten im Rahmen der Studie die Klauenkrankheiten aller von ihnen behandelten Kühe. Außerdem erfolgte anhand eines Fragebogens die Erfassung der Risikofaktoren in den einzelnen Herden. Folgenden Erkrankungen ging man dabei auf die Spur: Mortellaro´sche Krankheit, Klauensohlengeschwür, Klauenblutung, Ballenhornfäule, Separation sowie Abszess der Weißen Linie und Zwischenklauenfibrom.

Ergebnisse: Im Laufstall hatte eine höhere Frequenz des Mistschiebers einen negativen Einfluss auf Klauensohlengeschwüre, der Häufigkeit um das 2,2 bis 2,4fache höher war. Die Klauenpflege im Sommer oder Herbst statt im Frühling oder Winter hatte in dieser Untersuchung ein vermehrtes Auftreten von Mortellaro zur Folge.

Eine Senkung des Risikos für das Zwischenklauenfibroms ließ sich mit einer Einstreutiefe der Liegeboxen von 2,5 bis zu 7,5 cm erreichen. Deutlich reduzieren konnten die Klauenpfleger bei Färsen auch die Häufigkeit von Weiße-Linie-Abszessen, indem sie die Klauen dieser Tiere vor dem Kalben behandelten.

Negative Auswirkungen auf die Klauengesundheit hatten in dieser Studie große Herden, das regelmäßige Besprühen der Klauen und der Einsatz von Holz- statt Stroheinstreu.

 

www.lemmer-fullwood.info

 

24. Jul 09