Zwei Reinigungssysteme als Option für perfekte Hygiene
Die effektive Reinigung und Desinfektion der Melkanlage sind Grundvoraussetzungen für die Erzeugung keimarmer Rohmilch.
Wichtige Kriterien für die Auswahl des Reinigungssystems sind neben der Sicherung höchster Milchqualität die Schonung der Umwelt und die laufenden Betriebskosten.
FULLWOOD bietet zwei unterschiedliche Verfahren an. Dabei gewinnt die Kochendwasser-Energiesparreinigung immer mehr an Bedeutung.
Chemische Zirkulationsreinigung mit FULLCLEAN
Dieser bewährte Compact-Reinigungsautomat besteht komplett aus Edelstahl und wird mit Heizungen von 9 bis 36 kW Leistung geliefert. Der integrierte isolierte Staubehälter mit automatischer Niveauregulierung ermöglicht die optimale Steuerung der Wassermenge.
Der Reinigungsautomat arbeitet somit unabhängig vom Wasserdruck. Bei Großanlagen wird der FULLCLEAN durch eine Stoßspüleinrichtung ergänzt. Die elektrische Baugruppe ist in einem wasserdichten Gehäuse untergebracht. Wassergruppe und Elektrik sind getrennt voneinander angeordnet. Der Automat wird nach dem Prinzip eines Durchlauferhitzers thermostatisch gesteuert. Es können kristalline und flüssige Reinigungsmittel verwendet werden. Die Dosierung erfolgt automatisch.
BWAC- Kochendwasser-Energiesparreinigung: hochwirksam, schnell und umweltfreundlich!
Bei diesem Reinigungsverfahren werden alle milchführenden Bauteile der Melkanlage für mindestens zwei Minuten auf 77° C erhitzt (Prinzip der Hitzedesinfektion).
Es kann deshalb auf herkömmliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel verzichtet werden.
Der gesamte Reinigungsablauf dauert nur sechs Minuten. Zur Wasserenthärtung und um mineralischen Ablagerungen vorzubeugen, wird dem erhitzten Reinigungswasser während der ersten zwei Minuten des Spülvorganges eine saure Lösung automatisch zudosiert.
Der technische Aufbau und die Bedienung sind unkompliziert. Da die elektrische Leistung mit 4,5 kW sehr niedrig und ggf. günstiger Nachtstrom genutzt werden kann, ergeben sich große Vorteile bei den Energiekosten.
Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die vergleichsweise niedrigen Betriebsmittelkosten dieses Prinzips. Wie das Umweltbundesamt festgestellt hat, wird das Reinigungsverfahren durch den Verzicht auf R + D-Mittel auch den ökologischen Anforderungen gerecht.
Außerdem besteht keine Gefahr, dass Waschmittelrückstände in der Anlage die Milchqualität beeinträchtigen.



