13.01.2026 - Aktuelles

Familie Dralle gewinnt mit drei M2erlin Melkrobotern Zeit, Tierwohl und Effizienz

Von 60 Kühen, die im Doppel-6er-Fischgrätenmelkstand gemolken wurden, auf 180 Kühen im modernen neuen Laufstall mit drei M2erlin Melkroboter. Ein großer Schritt, der sich für Familie Dralle im niedersächsischen Schweimke mehr als ausgezahlt hat.

„Seitdem wir die drei M2erlin Melkroboter im Einsatz haben, haben wir ein Plus an Tierwohl und Kuhgesundheit”, sagt Kristina Dralle. Gemeinsam mit ihrem Bruder Steffen sowie ihren Eltern Heidrun und Rainer bewirtschaftet die 28-Jährige den Familienbetrieb, der heute 180 Milchkühe und 320 Hektar Acker- und Grünland umfasst.

Kuhle Sache!
Wenn Kristina Dralle heute durch den hellen Laufstall ihrer Familie geht, ist der Kontrast zur früheren Arbeitsweise unübersehbar. Bis 2021 wurde auf dem Milchkuhbetrieb noch anders gemolken: morgens und abends, im Doppel-6er-Fischgrätenmelkstand. Mit Blick auf den neuen Stall wurde die Herde konsequent vergrößert. Heute übernehmen drei M2erlin Melkroboter diese Arbeit. Und die Veränderungen sind weit mehr als nur technische Details.

„Die Umstellung vor vier Jahren konnten wir gar nicht abwarten. Der 1. September 2021 war Stichtag! Wir haben damit begonnen, 70 Kühe einzumelken. Jede Woche wurden dann weitere Kühe dazugeholt – meine Schwester Franziska und ich haben uns schichtweise abgewechselt. Da parallel Kartoffeln gerodet wurden, musste alles gleichzeitig laufen”, erklärt Kristina Dralle begeistert und ergänzt: „Da wir die Herde ohnehin schrittweise vergrößert haben und die drei M2erlin eine Herde auf einem Leistungsniveau gut managen können, haben wir uns entschieden, auch weiterhin eine Leistungsgruppe zu halten.”

Mehr Zeit, mehr Überblick, mehr Tierwohl
„Die Roboter liefern uns kontinuierlich Daten zur Milchleistung, zum Verhalten und zur Gesundheit. Wenn eine Kuh gesundheitlich auffällig wird, wissen wir das oft, bevor es sichtbar wird”, erklärt Steffen Dralle.

Das ermöglicht eine frühzeitige Kontrolle, senkt Stress bei den Tieren und verbessert das Tierwohl der Herde spürbar. Schnell konnte die Milchleistung durch die neue Technik nach kurzer Zeit von 29 Kilogramm zu Melkstandszeiten auf 33 Kilogramm pro Kuh gesteigert werden. Mittlerweile liegt die Milchleistung bei 37 Kilogramm täglich mit durchschnittlich 2,8 Melkungen. Ein weiteres großes Plus sind aus Sicht der Familie die von 350.000 auf jetzt unter 200.000 gesunkenen Zellzahlen.

Flexibilität im Aufbau 
Neben der Technik selbst überzeugte auch die Anpassungsfähigkeit des Systems: Die drei Melkroboter sind nebeneinander im Stall platziert. Die Kühe betreten den Roboter von hinten und kehren seitlich zurück zur Herde. Bei der Separation laufen sie geradeaus. Die M²erlins können die Kühe je nach Bedarf über das vordere Tor in den Abkalbebereich oder in einen Bereich zum Behandeln oder Klauen schneiden separieren. „Wir haben uns für ein durchdachtes und flexibles Konzept entschieden, das uns nicht jeder Hersteller bieten konnte”, so die 28-Jährige.

FullWert-Service hält, was er verspricht
Für das Serviceteam aus Sottrum findet Kristina Dralle durchweg positive Worte. Dieses hat Familie Dralle nicht nur bei der Umstellung „sehr gut vorbereitet und begleitet”, sondern ist auch bei Wartungen und dem allgemeinen Service zuverlässig. Bei anfänglichen und vor allem kurzfristigen Fragen konnte das Team aus der Niederlassung Sottrum immer sofort helfen.

Ein entscheidender Punkt bei der Kaufentscheidung für die drei M2erlin Melkroboter war für Familie Dralle nämlich auch die Flexibilität beim Service. „Wir mussten keinen starren, langfristigen Wartungsvertrag abschließen. Auch bei kleinen Servicearbeiten, die ich selbstständig beheben konnte, haben mir die Mitarbeiter von Lemmer-Fullwood telefonisch stets mit ihrem Fachwissen zur Seite gestanden” erklärt Kristina Dralle.

Noch besser: Die gelernte Tierwirtin ist selbst Teil des Wartungsprozesses. „Ich kann beim turnusmäßigen Service mithelfen. Das System ist einfach, verständlich und nutzerfreundlich. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.”

Vier Jahre mit dem M2erlin und die Reise ist noch nicht zu Ende
Vier Jahre nach dem Umstieg auf das automatische Melksystem zieht Kristina Dralle eine positive Bilanz: „Wir können uns stärker auf die Tiergesundheit konzentrieren, die Zahlen sprechen für sich.”

Tatsächlich denkt die Familie bereits einen Schritt weiter: „Ich kann mir vorstellen, in Zukunft einen vierten M2erlin zu integrieren. Durch die kompakte Bauweise des Melkroboters könnten wir dies ohne Probleme in unserem vorhandenen Laufstall integrieren”, so Kristina Dralle. Für sie ist klar: Die Verbindung aus moderner Technik, Tierwohl und flexibler Betriebsführung ist kein Zukunftstraum, sondern längst Realität auf dem Familienbetrieb Dralle.

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