Neuanfang auf der grünen Weide
Der von Lukas Rasinger und seiner Familie geführte Milchkuhbetrieb im Stubaital steht beispielhaft für den Wandel in der Landwirtschaft. Im Jahr 2022 hat die Familie einen entscheidenden Schritt vollzogen: Die Vollaussiedlung des Milchkuhbetriebs inklusive Wohnhaus innerhalb von zwei Jahren von der Ortsmitte zum neuen Standort ein paar hundert Meter vom Ortsrand entfernt.
Vom Anbindestall zum Aussiedlerhof mit neuester und autonomer Technik
Der von Lukas Rasinger und seiner Familie geführte Milchkuhbetrieb im Stubaital steht beispielhaft für den Wandel in der Landwirtschaft. Im Jahr 2022 hat die Familie einen entscheidenden Schritt vollzogen: Die Vollaussiedlung des Milchkuhbetriebs inklusive Wohnhaus innerhalb von zwei Jahren von der Ortsmitte zum neuen Standort ein paar hundert Meter vom Ortsrand entfernt.
Der alte Anbindestall wurde durch einen modernen Boxenlaufstall ersetzt, der neben Hochliegeboxen und Weidegang auch eine Automatisierung der Melkroutine ermöglicht. Im Mittelpunkt dieser Modernisierung steht der M2erlin Melkroboter von Lemmer-Fullwood, der die tägliche Arbeit erleichtert und gleichzeitig das Tierwohl fördert.
„Natürlich war das ein großer Schritt, der mit Risiken und Kosten verbunden war”, erinnert sich Rasinger und ergänzt: „Wir haben es aber noch keinen Tag bereut.”
Abschied vom Alten, Aufbruch ins Neue
Der alte Hof mitten im Ort wurde zu eng. Doch bei der Entscheidung ging es Rasinger um mehr als nur um Komfort: „Ich wollte mich auch in Sachen Tierwohl weiterentwickeln.” Die Lösung wurde geplant: ein großzügiger Laufstall mit direktem Weidezugang, einem M2erlin Melkroboter und einer modernen Rohmilchanlage. Seither lebt Lukas Rasinger mit seiner Familie und den 30 Kühen auf einem Aussiedlerhof, eingebettet auf einer grünen Weide.
Autonome Technik für mehr Entlastung
Im Zentrum der neuen Arbeitsweise steht ein stiller Helfer: der M2erlin Melkroboter. „Unsere Kühe haben ihn sofort akzeptiert”, sagt Rasinger. Das liege vor allem an der leisen Arbeitsweise. Hierdurch profitieren seine Kühe von ruhigen und stressfreien Melkzeiten rund um die Uhr. „Vor allem bei unseren Färsen haben wir einen Unterschied gespürt. Sie sind entspannt, wenn es Richtung M2erlin geht”, so der Landwirt.
Ein weiterer Pluspunkt für Rasinger ist die Nähe zum Servicepartner HELU aus dem österreichischen Münster in Tirol. „Wenn mal etwas sein sollte, ist das kompetente HELU-Team in 30 Minuten da. Das gibt uns Sicherheit.” Und auch die robuste Edelstahlverkleidung des Roboters überzeugte. Sie ist langlebig und pflegeleicht, was für den Alltag am Hof ein echter Benefit ist.
Zeitgewinn für Familie und Froneben Alm
Doch die wohl größte Veränderung zeigt sich nicht im Stall, sondern im Familienkalender. „Früher waren wir an zwei feste Melkzeiten gebunden. Heute macht der M2erlin alles automatisch und wir sind flexibler,” berichtet der Landwirt. Durch die Automatisierung verbucht Familie Rasinger insgesamt eine Zeitersparnis von täglich bis zu zwei Stunden.
„Die körperliche Arbeit fühlt sich aber auch nur mehr als die halbe an”, so Rasinger. Wenig verwunderlich: Nicht nur der M2erlin melkt autonom, der FMR-Fütterungsroboter erledigt bis zu fünf Fahrten täglich, um die 30 Kühe mit frischen Rationen zu versorgen. Das schafft Freiräume nicht nur für gemeinsame Zeit mit der Familie, sondern auch für das zweite Standbein der Rasingers: die Bewirtschaftung der Froneben Alm, einem beliebten Ziel für Wanderer und Wintersportler.
„Der M2erlin kompensiert vor allem in der Hauptsaison und zu Spitzenzeiten wertvolle Arbeitszeit”, erklärt Lukas Rasinger. So könne Familie Rasinger ihren landwirtschaftlichen Betrieb ohne weitere Mitarbeitende bewirtschaften. Die Milch für die Gastronomie wird direkt über die Rohmilchanlage eingespeist. Die restliche Milch wird an die Sterzing Milch geliefert.
Drei Jahre später: Ein klares Fazit
„Wir wollten an noch keinem Tag zurück.” Mit diesem Satz bringt Lukas Rasinger seine Entscheidung auf den Punkt. Der Umzug auf den Aussiedlerhof hat den Alltag der Familie erleichtert, den Arbeitsaufwand reduziert und gleichzeitig das Leben der Tiere verbessert.
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